Mencía

Mencía wächst bei uns vor allem an zwei Orten: an den Schieferhängen der Ribeira Sacra über dem Sil und im Bierzo in der Provinz León. Die Auswahl reicht vom jungen Guímaro aus dem Stahltank bis zum Massuria von José Mas, von dem wir Jahrgänge bis 2007 zurückgelegt haben.

Mehr Filter
Filter
Alle zurücksetzen
42 Produkte
Meistverkauft

Von Villafranca del Bierzo bis Sober

In Villafranca del Bierzo keltert José Mas aus Mencía einen einzigen Wein, den Massuria, von Reben aus den Jahren 1912 bis 1970. Bei San Lorenzo del Bierzo arbeiten die Fariña-Brüder mit Sangarida auf uralten Buschreben. Weiter westlich, in Galicien, steht die Sorte auf den Terrassen über dem Sil: bei Algueira in Doade, bei Guímaro in Amandi und bei Ronsel do Sil direkt am Fluss. Carlos Carballo keltert in derselben Gegend, verzichtet aber auf die DO. Mehr über die Traube und ihre Rettung erzählt unsere Mencía-Story.

Was der Boden ausmacht

In der Ribeira Sacra wurzelt Mencía in Schiefer und Granit, und die Weine haben eine kühle, salzige Seite. Im Bierzo stehen die Reben meist auf Lehm und Ton, bei Mas Asturias zum Teil auf Kies, und die Weine fallen fruchtiger und runder aus. Beide Herkünfte bleiben beim Alkohol moderat: Der Guímaro Mencía hat 12,5 Volumenprozent, der Vel'Uveyra von Ronsel do Sil 12. Oft riecht Mencía nach Veilchen und Sauerkirsche. Am besten schmeckt sie bei 15 bis 16 Grad, also kühler als die meisten Rotweine.

Vom Stahltank bis zum alten Massuria

  • Guímaro Mencía 2023, Ribeira Sacra: Reben von durchschnittlich 40 Jahren auf Schiefer, Granit und Sand, sechs Monate im Stahltank, kein Holz.
  • Ronsel do Sil Vel'Uveyra Mencía 2023, Ribeira Sacra, auf Granit: spontan vergoren in einem Eichenfass mit 5'500 Litern, danach sieben Monate in 500-Liter-Fässern.
  • Sangarida Pico Tuerto 2021, San Lorenzo del Bierzo: Buschreben aus den Jahren 1901 bis 1910, spontan vergoren, zwölf Monate in 500-Liter-Fässern aus französischer Eiche.
  • Algueira Pizarra 2017, Ribeira Sacra, auf Schiefer: ganze Trauben, mit den Füssen gestampft, über 30 Tage auf der Maische, 12 bis 18 Monate in Fässern und Fudern.
  • Massuria 2007, Villafranca del Bierzo: in einem warmen Jahr früh von Hand gelesen, zwölf Monate in französischen Barriques ausgebaut und seither in der Flasche gereift.

Erst Bierzo, dann Ribeira Sacra

Unser Rat: Probier Mencía zuerst aus dem Bierzo, zum Beispiel den Pico Tuerto von Sangarida, und öffne erst danach eine Flasche von den Schieferhängen am Sil. In dieser Reihenfolge fällt die Frische der galicischen Weine deutlicher auf, während ein Bierzo nach einem Wein aus Amandi oder Doade leicht schwer wirkt.

Häufige Fragen

Wie schmeckt Mencía?

Oft nach Veilchen und Sauerkirsche, manchmal auch nach nassem Stein. Mencía hat meist feines Tannin und eine frische Säure und wirkt damit leichter als viele spanische Rotweine. Mit einigen Jahren in der Flasche kommen Tabak, Leder und Gewürze dazu.

Was ist der Unterschied zwischen Mencía aus dem Bierzo und aus der Ribeira Sacra?

Die Ribeira Sacra liegt in Galicien an den Steilhängen über dem Sil, auf Schiefer und Granit; ihre Weine sind kühl, mit salziger Kante. Das Bierzo liegt östlich davon in der Provinz León, mit mehr Lehm, etwas mehr Wärme und oft älteren Reben. Seine Mencía ist fruchtiger und runder.

Wie servierst du Mencía, und wozu passt sie?

Bei 15 bis 16 Grad, also kühler als die meisten Rotweine, sonst wird die Frucht marmeladig. Jungen Flaschen tut eine halbe Stunde in der Karaffe gut. Mencía passt zu Lamm, Pilzen, Grillgemüse, Hartkäse und in Galicien zu Pulpo, und sie kommt auch mit Tomatensaucen und geräuchertem Fisch zurecht.

Diese Website verwendet Cookies, damit du das beste Erlebnis hast.