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26 Weingüter aus Spanien, Frankreich, Italien und der Schweiz. Hinter jeder Flasche stehen Menschen mit einer eigenen Idee von Wein. Hier stellen wir sie dir vor.
Rund um Casas de Eufemia liegen die besten Böden von Utiel-Requena. Héctor Benavente und sein Team lassen zwischen den Bobal-Reben Kräuter und Sträucher wachsen, denn der Weinberg soll ein Ökosystem sein, keine Monokultur.
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Seit 1823 bewirtschaftet die Familie Frézier dieselben Lagen südlich von Épernay. Sébastien und Aurore sind die siebte Generation und machen alles selbst, vom Rebschnitt bis zur Flasche.
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1979 pflanzte Fernando seine erste Parzelle auf einem verwilderten Grundstück der Familie seiner Frau Ana. Heute stehen die Reben auf Terrassen aus der Römerzeit, bis zu 85 Prozent steil über dem Sil.
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Audrey, Léonie und Justine Arlon keltern seit 2013 in einem rosa gestrichenen Haus in Les Lauves. Ihre Eltern verkauften die Ernte früher an die Genossenschaft, bis Audrey das eigene Weingut vorschlug.
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Guímaro heisst auf Galicisch Rebell, so nannte man Pedro Rodríguez' Grossvater. Pedro bewirtschaftet acht Hektar an den Steilhängen der Ribeira Sacra und hat die Winzer, die ihm Trauben liefern, zu nachhaltigerem Weinbau gebracht.
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Generationen lang verkaufte die Familie ihre Trauben an die Genossenschaft. Verónica ist die Erste, die aus den eigenen Reben bei Requena Wein unter ihrem Namen macht, ungefiltert und ohne zugesetzte Sulfite.
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Nur rund 50 der 455 Hektar dieser Finca im Garraf-Gebirge tragen Reben, der Rest ist Wald, Buschland und Fels. Jordi Esteve führt fort, was Carlos Esteva in den 1970er Jahren begann.
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Oscar Hauser und Thomas Carl bewirtschaften einen Hektar in Savièse über Sion und lassen zwischen den Reben hüfthohes Gras stehen. Ihr Fendant hat 11,1 Prozent Alkohol und wird nur einmal geschwefelt, beim Abfüllen.
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María José Yravedra gehört zu den ersten Winzerinnen Spaniens. Mit ihrem Mann Felipe hat sie die alte Bodega am Sil 2010 wiederbelebt, seither fliesst der Wein dort nur mit der Schwerkraft.
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Die Brüder Robustiano und Baldomero Fariña arbeiten im Val do Salnés, dem kühlsten und küstennächsten Teil der Rías Baixas. Den Atlantik schmeckst du in ihrem Albariño als deutliche Salzigkeit.
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José Mas macht genau einen Wein, den Massuria, aus Mencía-Reben, die zwischen 1912 und 1970 gepflanzt wurden. Er arbeitete für die Pétrus-Familie Moueix und gibt sich noch 20 Jahre, um ihn perfekt zu machen.
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Zwei Frauen prägen diese Bodega in der Ribera del Duero: Inhaberin Cayetana Santos, der auch die Käse von Páramo de Guzmán gehören, und Önologin Mapi Melado. Zur Bodega gehört ein fast kilometerlanger Tunnel.
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Vicente García gilt als «Vater des Cava in Requena». 2002 gründete er mit seiner Frau Ana Suria das Weingut, heute arbeitet Tochter Rebeca mit.
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Auf einem Hügel über Gargas, mit Blick auf den Mont Ventoux, stellt der Pfälzer Önologe Frank John das Weingut seit 2024 auf Biodynamie um. Gearbeitet wird ohne Herbizide und ohne Bodenbearbeitung.
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Carlos Carballo benennt seine Weine nach seinen Eltern: Viña Aurita nach der verstorbenen Mutter, Xcelso Patao nach dem Vater, der ihm trotz seines hohen Alters jeden Tag im Weinberg hilft.
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Der Colla-Weinberg von Fabrizio Battaglinos Grossvater spielte eine Schlüsselrolle bei der Entstehung der DOCG Roero. Fabrizio vinifiziert jede Parzelle um Vezza d'Alba einzeln, damit du die Unterschiede der Böden schmeckst.
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2019 starteten die Fariña-Brüder von Attis ein Projekt im Bierzo, mit Robustianos Tochter Lía, deren Mutter von hier stammt. Zwei Weine tragen die Namen der Berge Pico Tuerto und La Yegua.
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Das Weingut im Avia-Tal führt seine Ursprünge bis ins 10. Jahrhundert zurück. Heute leitet Winzerin Inma Pazos das Weingut, vergärt mit wilden Hefen und setzt auch auf Tonamphoren.
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Toni Alonso macht zwei Weissweine, nur einige hundert Flaschen im Jahr. Sein Quinquenio wächst auf 280 Metern zwischen Granitsplittern und verbringt fünf Winter im Keller, bevor er in den Verkauf kommt.
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José Luis Torres Carpio arbeitet in Casas de Eufemia auf rund 2,5 Hektar nach dem Mondkalender. Jeder seiner Weine trägt den Namen seiner Parzelle, deren Reben 60 bis über 100 Jahre alt sind.
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Robert und Conny führen seit 2018 eines der kleinsten Weingüter Mallorcas, zwischen Trockensteinmauern bei Felanitx. Hier wachsen nur Inselsorten wie Callet, Manto Negro und Prensal Blanc.
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Félix Martínez führt die 1945 gegründete Bodega in dritter Generation. Seine Buschreben stehen auf 800 Metern am Fuss der Sierra del Remedio, wo der Solano-Wind die Sommerhitze mildert.
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Bernard Hébrard leitete das Labor von Grézillac. Nach seiner Pensionierung 2003 kaufte er mit seiner Frau Marie-Odile ein vernachlässigtes Weingut in Saint-Loubès, auf dem die beiden heute von Hand lesen.
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Fortuné Piche hat La Suffrène nie verlassen. Sein Enkel Cédric Gravier musste erst für ein Jahr in die USA, um zu merken, dass es zu Hause alles gibt, und übernahm das Gut 1996 mit 23.
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Der ehemalige Boxer Alain Pascal hat die Domaine mit seinem Bruder von Hand gebaut und nach seinem Vater benannt, dem «dicken Noré». Heute pflegen dieselben rauen Hände 16 Hektaren Reben in La Cadière-d'Azur.
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Hotelier Carlos Gross stellte ab 2018 in Sent im Unterengadin seinen eigenen Wermut her, mit Kräutern aus den Bergen rund ums Dorf. Nach seinem Tod führen seine Söhne Gian und Nico die Geheimrezeptur weiter.
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