Galicien

Regen vom Atlantik, Granit und Schiefer, Reben an Pergolen und auf alten Steinterrassen. Unsere galicischen Weine kommen aus den Rías Baixas, dem Ribeiro und der Ribeira Sacra: Albariño von der Küste, Treixadura aus dem Avia-Tal, Mencía, Godello und alte rote Sorten von den Hängen über dem Sil.

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Vom Meer ins Landesinnere

Galicien hat fünf DO-Gebiete: Rías Baixas, Ribeiro, Ribeira Sacra, Valdeorras und Monterrei. Wir führen Weine aus den ersten dreien, und sie lassen sich gut nach ihrem Abstand zum Atlantik ordnen. Je weiter landeinwärts, desto höher und felsiger werden die Lagen: Die Reben von Attis im Val do Salnés stehen zwischen Meereshöhe und 100 Metern, die Lagen von Coto de Gomariz im Avia-Tal auf 150 bis 250 Metern, die Terrassen über dem Sil auf 350 bis 650 Metern.

Carlos Carballo passt nicht in dieses Raster: Seine Weine stammen aus A Pobra do Brollón in der Ribeira Sacra, tragen aber keine DO. Sangarida, das Projekt der Fariña-Brüder von Attis, liegt jenseits der Grenze im Bierzo und fehlt deshalb hier. Die lange Fassung der Region steht in unserer Galicien-Story.

Aus jedem Gebiet eine Flasche

Was Küste und Hinterland verbindet

Überall wachsen Sorten, die ausserhalb Galiciens kaum jemand anbaut, etwa Treixadura, Sousón, Caiño, Brancellao und Merenzao. Weisse werden traditionell aus mehreren Sorten gemischt: Der Guímaro Blanco 2023 verbindet Godello mit Treixadura, Albariño, Torrontés und Loureira. Weil der Atlantik Regen und kühle Nächte bringt, bleibt der Alkohol oft niedrig; der Brancellao von Coto de Gomariz aus der Tonamphore hat 11,5 Volumenprozent. Unser Rat: Trink galicische Weisse älter, als es üblich ist, und fang mit der Algueira Finca Cortezada 2012 an.

Häufige Fragen

Welche Weinregionen gibt es in Galicien?

Galicien hat fünf DO-Gebiete: die Rías Baixas an der Atlantikküste, den Ribeiro bei Ourense, die Ribeira Sacra an den Schluchten von Sil und Miño, dazu Valdeorras und Monterrei. Wir führen Weine aus den ersten dreien und von Carlos Carballo, der mitten in der Ribeira Sacra ohne DO abfüllt.

Welche Rebsorten sind typisch für Galicien?

Bei den Weissen Albariño, Godello, Treixadura, Loureira und die seltene Dona Branca. Bei den Roten Mencía, dazu Sousón, Caiño, Brancellao, Merenzao und Espadeiro. Viele davon wachsen fast nur in Galicien, und Weisse werden hier traditionell aus mehreren Sorten gemischt.

Warum schmeckt Wein aus Galicien so frisch?

Galicien liegt am Atlantik und gehört zu den regenreichsten Gegenden Spaniens. Kühle Nächte halten die Säure in den Trauben, und Granit und Schiefer geben den Reben wenig Nährstoffe. Darum bleibt der Alkohol oft moderat, der Brancellao von Coto de Gomariz hat 11,5 Volumenprozent.

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