Winzer mit Strohhut prüft Trauben im Weinberg der Domaine de la Coquillade

Ventoux & Luberon · Frankreich

Domaine de la Coquillade

Auf einem Hügel über Gargas, mit Blick auf den Mont Ventoux, stellt der Pfälzer Önologe Frank John das Weingut seit 2024 auf Biodynamie um. Gearbeitet wird ohne Herbizide und ohne Bodenbearbeitung.

Ort
Gargas, Vaucluse
Region
Ventoux, im Naturpark Luberon
Bio
zertifiziert seit 2022
Böden
roter, eisenhaltiger Kalk und Sand
Menschen
Frank John, Önologe aus der Pfalz
Rebsorten
Syrah, Grenache, Roussanne, Viognier, Marsanne
Im Shop
9 Weine ab CHF 24.90
Jahrgänge
2023 bis 2024

Die Weine von Domaine de la Coquillade

2 Rotweine, 3 Weissweine, 2 Rosés, 1 Süsswein. Ab CHF 24.90.

Gratisversand ab 12 Flaschen

Probier-Boxen

Auch in einer Probier-Box

Herkunft

Ein Hügel über Gargas

Die Domaine liegt auf einem Hügel über Gargas im Vaucluse, im Naturpark Luberon, der seit 1990 UNESCO-Biosphärenreservat ist. Von dort geht der Blick zum Mont Ventoux, rundherum wachsen Reben, Lavendel und Pinien.

Die Weinberge gehören grösstenteils zur AOC Ventoux. Viele stehen rund um das Hotel Coquillade, das zum selben Anwesen gehört.

Lese bei der Domaine de la Coquillade
Reben und Zypressen im Abendlicht, Luberon

Die Menschen

Frank John aus der Pfalz

Frank John ist Önologe und Rebenzüchter aus der Pfalz. Seit 2024 leitet er auf der Coquillade die Umstellung auf Biodynamie, im Weinberg und im Keller. Bio-zertifiziert (AB) war die Domaine da schon seit 2022.

Synthetische Pestizide und Herbizide setzt er keine ein, und der Boden wird nicht mehr bearbeitet, damit gesunde Böden und viel Biodiversität entstehen.

Syrah und Grenache

Zwei Linien, Rosé und Rot

Elyo ist die Linie zum Einstieg, Coquillade die nächste Stufe. Die beiden Rosés sind zu 95 Prozent Syrah und direkt gepresst, der Elyo Rosé holte bei VINUM eine Silbermedaille. Im Coquillade Rouge führt Grenache mit 52 Prozent.

Terroir

Lage, Reben, Klima

Lage und Böden

Roter, eisenhaltiger Kalk und Sand, steinig und gut drainiert. Auf dem eisenhaltigen Kalk stehen auch die rund 25 Jahre alten Caladoc-Reben für den Rubis.

Reben

Syrah und Grenache für Rot und Rosé, Roussanne, Marsanne, Viognier und Grenache Blanc für die Weissen. Dazu Caladoc, eine Kreuzung aus Grenache und Malbec, für den süssen Rubis.

Klima

Mediterran, mit heissen, sonnigen Tagen und kühlen Nächten im Luberon.

Im Keller

Beton, Holz und Amphore

Gegoren wird spontan mit Naturhefen, ausgebaut in Stahl, Beton, Holz, Keramik und Amphoren. Die Rosés beider Linien sind zu 95 Prozent Syrah und werden direkt gepresst.

Für den Coquillade Rouge 2023 werden Grenache und Syrah spät gelesen und getrennt in Stahl und Beton vergoren, ein Teil reift danach im Holz. Beim Rubis wird die Gärung mit Alkohol gestoppt, damit die Süsse der Frucht bleibt, danach liegt er zwölf Monate in Barriques und Tonneaux.

Was Domaine de la Coquillade besonders macht

Die Coquillade macht zwei Linien, Elyo zum Einstieg und Coquillade eine Stufe darüber. Unser Rat: Fang mit dem Elyo Rosé an. Er ist gleich zusammengesetzt wie der Coquillade Rosé, 95 Prozent Syrah und 5 Prozent Grenache.

Wer an einem Abend nicht trinkt, bekommt mit dem Rosé Pétillant einen Rosé mit 0,0 Prozent Alkohol, unter Vakuum bei niedriger Temperatur entalkoholisiert.

Bilder

Im Keller der Domaine de la Coquillade wird roter Most umgepumpt Die Domaine de la Coquillade in Gargas in der Abenddämmerung Morgennebel über den Reben und Pinien der Coquillade Schafherde vor dem Gut der Domaine de la Coquillade

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Elyo und Coquillade?

Es sind zwei Linien der Domaine im Luberon, beide in Weiss, Rosé und Rot. Elyo ist der Einstieg, die Weine kosten um CHF 29. Die Coquillade-Weine kosten CHF 39. Rot und Rosé sind in beiden Linien aus Syrah und Grenache. Der Elyo Blanc ist eine Cuvée aus Marsanne, Viognier, Grenache Blanc und Roussanne, der Coquillade Blanc fast reiner Roussanne.

In welcher Preislage liegen die Weine der Coquillade?

Die Elyo-Weine und der Rubis kosten um CHF 29, der Rosé Pétillant ohne Alkohol CHF 25, die Coquillade-Linie CHF 39.

Wo liegt die Domaine de la Coquillade?

Auf einem Hügel oberhalb von Gargas im Vaucluse, mitten im Naturpark Luberon, der seit 1990 UNESCO-Biosphärenreservat ist. Von dort geht der Blick auf den Mont Ventoux, rundherum liegen Reben, Lavendelfelder und Pinienwälder. Die Weinberge gehören überwiegend zur AOC Ventoux, viele stehen rund um das Hotel Coquillade, das zum selben Anwesen gehört.

Wer macht die Weine der Coquillade?

Frank John, Önologe und Rebenzüchter aus der Pfalz. Seit 2024 leitet er die Umstellung der Domaine auf Biodynamie, im Weinberg wie im Keller. Bio-zertifiziert (AB) ist das Weingut schon seit 2022. Synthetische Pestizide und Herbizide gibt es keine, auf Bodenbearbeitung wird verzichtet, damit gesunde Böden und viel Biodiversität entstehen.

Welcher Rosé der Coquillade ist der richtige?

Beide sind zu 95 Prozent Syrah mit 5 Prozent Grenache, direkt gepresst, spontan vergoren und in Beton, Holz und Keramik ausgebaut. Der Elyo Rosé 2024 für CHF 29 holte bei VINUM im Vergleich mit 800 Rosés eine Silbermedaille. Der Coquillade Rosé 2024 kostet CHF 39. Beide passen zu Meeresfrüchten, Salaten und leichtem Geflügel, oder einfach pur.

Was ist der Coquillade Rubis?

Ein süsser Rotwein aus reiner Caladoc, von durchschnittlich 25 Jahre alten Reben auf eisenhaltigem Kalk. Die Gärung wird mit Alkohol gestoppt, so bleibt die Süsse der Frucht erhalten. Danach reift er zwölf Monate in Barriques und Tonneaux. Er riecht nach Amarenakirsche, Brombeere und Pflaume und passt zu Wild, Blauschimmelkäse und dunkler Schokolade. Die Flasche hat 0,5 Liter.

Gibt es von der Coquillade auch etwas ohne Alkohol?

Ja, den Rosé Pétillant. Er entsteht aus Roséweinen der Domaine, die unter Vakuum bei niedriger Temperatur entalkoholisiert werden, damit Aroma und Farbe bleiben. Danach bekommt er Kohlensäure. Er hat 0,0 Prozent Alkohol, schmeckt nach roten Beeren mit zarter Süsse und ist ein Aperitif für alle, die an diesem Abend nicht trinken. CHF 25.

Wie arbeitet die Domaine im Keller?

Nach biodynamischen Grundsätzen: spontane Gärung mit Naturhefen, wenig Eingriffe, sorgfältige Auswahl der Parzellen. Ausgebaut wird in Stahl, Beton, Holzfässern, Keramik und Amphoren. Beim Coquillade Rouge 2023 mit 52 Prozent Grenache und 48 Prozent Syrah wird spät gelesen, die Sorten gären getrennt in Stahl und Beton, danach reift ein Teil im Holz.

Weiter entdecken

Mehr aus Ventoux & Luberon

Diese Website verwendet Cookies, damit du das beste Erlebnis hast.