Alain Pascal bei der Weinlese auf der Domaine du Gros'Noré

Bandol · Frankreich

Domaine du Gros'Noré

Der ehemalige Boxer Alain Pascal hat die Domaine mit seinem Bruder von Hand gebaut und nach seinem Vater benannt, dem «dicken Noré». Heute pflegen dieselben rauen Hände 16 Hektaren Reben in La Cadière-d'Azur.

Ort
La Cadière-d'Azur, Chemin de l'Argile
Region
Bandol
Fläche
16 Hektar
Böden
Ton und Kalk
Menschen
Alain Pascal
Eigene Flaschen
seit 1997
Im Shop
1 Wein, CHF 26.50
Jahrgänge
2025

Die Weine von Domaine du Gros'Noré

1 Roséwein. Ab CHF 26.50.

Gratisversand ab 12 Flaschen

Herkunft

Am Chemin de l'Argile

Die Domaine du Gros'Noré liegt in La Cadière-d'Azur, am Chemin de l'Argile. «Argile» heisst Ton, und Ton und Kalk bilden auch den Boden unter den Reben. Jahrelang verkaufte die Familie Pascal ihre Trauben an die altehrwürdigen Güter Ott und Pibarnon. Den charaktervollen Hauswein, den sie für den eigenen Konsum kelterte, hatte nie jemand benannt. 1997 füllte Alain Pascal die ersten eigenen Flaschen ab, und bald darauf schrieben die «Revue du vin de France» und der «Gault et Millau» über das junge Weingut.

Historische Aufnahme: Alain Pascal mit seinem Vater Honoré beim Pfropfen der Reben
Alain Pascal bei der Weinlese auf der Domaine du Gros'Noré

Die Menschen

Alain, der Herkules der Provence

Würde es Alain Pascal nicht geben, müsste ein französischer Filmemacher ihn erfinden, schrieb der «Wine Spectator». Der ehemalige Boxer verkörpert alles, was man sich unter einem Winzer im Süden Frankreichs vorstellt: stark, braungebrannt, mit grossen, rauen Händen, die früher im Ring zum Einsatz kamen und heute mit viel Fingerspitzengefühl an den Rebstöcken arbeiten. Ein Herkules der Provence, wird er genannt. Unser Bernard sitzt seit über zwanzig Jahren regelmässig bei Alain am Tisch, und wenn es gut läuft, tischt der Hausherr ein Wildschwein auf, das er selbst erlegt hat.

Haltung

Alain Pascal hat die Domaine nach dem Tod seines Vaters zusammen mit seinem Bruder von Hand gebaut, im traditionellen provenzalischen Stil.

Seine 16 Hektaren Reben pflegt er akribisch. Als der Erfolg einen grösseren Keller verlangte, baute er gleich noch einen Saal für Feste und Hochzeiten dazu.

Der Rosé von Alain

Bandol Rosé 2025

Mourvèdre mit Cinsault und Grenache, früh am Morgen gelesen, ein Teil bleibt kurz auf der Maische. Das gibt ihm mehr Körper, als du von einem Rosé erwartest: Er begleitet ein ganzes Essen, vom Gemüse vom Grill bis zur Bouillabaisse.

Terroir

Lage, Reben, Klima

Lage und Böden

Ton und Kalk, wie es der Chemin de l'Argile schon im Namen trägt. Schwere Böden, die Wasser halten und der Mourvèdre die lange Reifezeit ermöglichen, die sie braucht.

Reben

Mourvèdre steht im Zentrum: Der Rouge besteht aus 80% Mourvèdre, 15% Grenache und 5% Cinsault. Die spät reifende Sorte braucht viel Wärme bis in den Herbst.

Klima

La Cadière-d'Azur liegt im natürlichen Amphitheater von Bandol: viel Sonne, das Mittelmeer vor der Tür und der Mistral, der die Reben nach dem Regen trocknet und gesund hält.

Im Keller

Reif gelesen, nicht filtriert

Alain lässt die Trauben so lange wie möglich reifen, vergärt mit einheimischen Naturhefen und filtriert nicht. Das Resultat sind intensive, gerbstoffreiche Rotweine, die mit einigen Jahren in der Flasche vielschichtiger werden.

Was Domaine du Gros'Noré besonders macht

Gros'Noré macht kräftigen, gerbstoffreichen Bandol. Der Rouge besteht zu 80% aus Mourvèdre. Wer die Domaine besucht, degustiert im Carnotzet, mit etwas Glück zur hausgemachten Wildterrine.

Bilder

Die Domaine du Gros'Noré inmitten der Rebberge, dahinter das Dorf La Cadière-d'Azur Die Hände von Alain Pascal in frisch geernteten Mourvèdre-Trauben Alain Pascal im Abendlicht in den Rebbergen der Domaine du Gros'Noré

Häufige Fragen

Woher hat die Domaine du Gros'Noré ihren Namen?

«Gros'Noré», der dicke Noré: So nannten sie Honoré Pascal, einen Weinbauern von imposanter Statur. Nach seinem Tod baute sein Sohn Alain zusammen mit seinem Bruder ein eigenes Weingut, im traditionellen provenzalischen Stil und mit den eigenen Händen. Er gab ihm den Namen des Vaters. Die Domaine liegt in La Cadière-d'Azur, am Chemin de l'Argile.

Wer ist Alain Pascal, und seit wann füllt er selbst ab?

Ein ehemaliger Boxer, den man in der Gegend den Herkules der Provence nennt. Der «Wine Spectator» schrieb, gäbe es ihn nicht, müsste ein französischer Filmemacher ihn erfinden. Eigenen Wein füllt er seit 1997 ab. Vorher verkaufte die Familie Pascal ihre Trauben an die alteingesessenen Güter Ott und Pibarnon und kelterte nur einen Hauswein für den eigenen Konsum. Als der Erfolg einen grösseren Keller verlangte, baute er gleich noch einen Saal für Feste dazu.

Welche Rebsorten stecken im Bandol Rosé von Gros'Noré?

54 Prozent Mourvèdre, 25 Prozent Cinsault, 19 Prozent Grenache und 2 Prozent Clairette. Die Reben sind im Schnitt 20 bis 40 Jahre alt und wachsen auf den Terrassen von Bandol, nahe am Meer, auf kalk- und tonhaltigen Böden mit steinigen Einschlüssen. Die Mourvèdre gibt Tiefe, Würze und Länge, Cinsault und Grenache bringen Frische.

Wie wird der Rosé von Gros'Noré gemacht?

Gelesen wird in den frühen Morgenstunden. Ein Teil der Trauben wird direkt gepresst, ein anderer bleibt kurz auf der Maische, das bringt zusätzliche Struktur. Die Gärung läuft temperaturkontrolliert im Stahltank, danach reift der Wein mehrere Monate auf der Feinhefe. Er hat 13,5 Prozent Alkohol und mehr Körper, als du von einem Rosé erwartest.

Wie schmeckt der Rosé und wozu passt er?

Lachsrosa mit kupfernen Reflexen, in der Nase Weinbergpfirsich, Aprikose, Blutorange, rote Beeren und Kräuter, dazu eine salzige Note. Am Gaumen trocken und strukturiert. Er begleitet ein ganzes Essen, vom Gemüse vom Grill über Ziegenkäse und gegrillten Fisch bis zur Bouillabaisse oder provenzalischen Küche. Serviere ihn bei 10 bis 12 Grad. Bei uns kostet der Bandol Rosé 2025 CHF 26.50.

Wie arbeitet Alain im Weinberg und im Keller?

Er pflegt seine 16 Hektar akribisch und lässt die Trauben so lange wie möglich reifen. Vergoren wird mit einheimischen Naturhefen, filtriert wird nicht. Die schweren Ton- und Kalkböden halten Wasser und geben der spät reifenden Mourvèdre die lange Reifezeit, die sie braucht. Seine Rotweine werden so intensiv und gerbstoffreich und zeigen mit der Zeit ihre Tiefe.

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