Audrey Arlon bei der Arbeit an der Weinpresse im Keller der Domaine des Trois Filles

Bandol · Côtes de Provence · Frankreich

Domaine des Trois Filles

Audrey, Léonie und Justine Arlon keltern seit 2013 in einem rosa gestrichenen Haus in Les Lauves. Ihre Eltern verkauften die Ernte früher an die Genossenschaft, bis Audrey das eigene Weingut vorschlug.

Ort
Les Lauves, La Cadière-d'Azur
Region
Bandol und Côtes de Provence
Seit
2013
Fläche
9 Hektar mit Blick aufs Meer
Menschen
Audrey, Léonie und Justine Arlon
Keller
in den Fels gebaut, 14 bis 16 Grad
Im Shop
2 Weine ab CHF 15.50
Jahrgänge
2025

Die Weine von Domaine des Trois Filles

2 Rosés. Ab CHF 15.50.

Gratisversand ab 12 Flaschen

Herkunft

Ein rosa Haus in Les Lauves

Les Lauves gehört zur Gemeinde La Cadière-d'Azur im Var. Hier liegen die neun Hektaren der Familie Arlon, fast alle in der Appellation Bandol, an einem Hang über dem Mittelmeer mit Blick auf die Bucht von Les Lecques bei Saint-Cyr. Rundherum wachsen Garrigue und hundertjährige Olivenbäume. Das Gutshaus ist rosa gestrichen und von der Strasse aus nicht zu übersehen.

Audrey Arlon bei der Arbeit an der Weinpresse im Keller der Domaine des Trois Filles
Audrey Arlon mit einem Glas Rosé am Fass der Domaine des Trois Filles

Die Winzerinnen

Audrey, Léonie und Justine

Jahrelang bauten Madame und Monsieur Arlon Reben an und lieferten die Trauben an die Genossenschaft. Audrey, die älteste Tochter, studierte Landwirtschaft, arbeitete drei Jahre in Chile und in Bordeaux und wurde Kellermeisterin auf einem Gut in Bandol. Ihr Vorschlag, selbst zu keltern, führte 2013 zum ersten eigenen Jahrgang. Léonie, die sich auf Lebensmittel spezialisiert hatte, kam ein Jahr später dazu, Justine studierte damals noch. Im Logo steht statt des Punkts auf dem i von «Filles» eine Blume.

Haltung

«Unsere Reben sind wie unsere Töchter: Wir geben ihnen Liebe, und sie geben sie uns zurück», sagt die Familie.

Im Weinberg heisst das: Bodenbearbeitung statt Herbizid, Ausbrechen, Hacken und Ausdünnen von Hand, integrierter Pflanzenschutz (lutte raisonnée). 85 Prozent der Bandol-Reben sind als Buschreben erzogen. Gelesen wird früh am Morgen in kleine Kisten.

Ein Keller, zwei Appellationen

Bandol und Côtes de Provence

Beide Rosés werden direkt gepresst, kühl vergoren und im Betontank ausgebaut. Im Bandol gibt die Mourvèdre den Ton an, im Côtes de Provence die Grenache, mit einer Note von Grapefruit. Zwei Weine für zwei Gelegenheiten, beide aus dem rosa Haus.

Terroir

Lage, Reben, Klima

Lage und Böden

Ton- und kalkhaltige Böden (argilo-calcaire) in Hanglagen. Der Ortsname Les Lauves kommt von den grossen Kalksteinplatten, die hier aus dem Boden ragen.

Reben

Mourvèdre, Grenache, Cinsault und Carignan. Der Bandol Rosé hat 60 % Mourvèdre, der Côtes de Provence 60 % Grenache und nur 5 % Mourvèdre.

Klima

Mediterranes Klima an einem Hang über dem Meer. Laut der Familie hält die Lage Nebel, Frost und Mistral von den Reben fern.

Im Keller

Ein Keller im Fels

Der Keller ist in den Hang gebaut, ins Gestein des Weinbergs. Die Trauben fallen mit der Schwerkraft in die Presse, ohne Pumpe, und im Keller bleibt es das ganze Jahr bei 14 bis 16 Grad. Beide Rosés werden direkt gepresst, kühl vergoren und im Betontank ausgebaut. Die Flächen im Keller sind pflaumenrot und pink lackiert.

Was Domaine des Trois Filles besonders macht

Die Arlons machen einen Bandol Rosé und einen Côtes de Provence, dazu einen roten Bandol mit 75 % Mourvèdre, der 18 Monate im Fass reift, und Landweine aus dem Mont Caume. Bei uns gibt es die beiden Rosés. Der Bandol trägt 35 Hektoliter pro Hektar und passt zum Essen, der Côtes de Provence 45 und ist unser Apéro-Rosé. Im Mai 2019 war er im Magazin Millésime von Bandol Vins & Comestibles der Wein des Monats.

Bilder

Das rosa Weingut der Domaine des Trois Filles in Les Lauves, La Cadière-d'Azur, hinter Olivenzweigen Auf dem Traktor zwischen den Reben der Domaine des Trois Filles Audrey Arlon zieht im Keller der Domaine des Trois Filles eine Fassprobe

Häufige Fragen

Woran erkennst du die Domaine des Trois Filles?

Am rosa Haus in Les Lauves, einem Ortsteil von La Cadière-d'Azur. 2013 wurde es rosa gestrichen und «Trois Filles» getauft. Auch im Keller sind die Flächen pflaumenrot und pink lackiert, und im Logo wird der Punkt auf dem i von «Filles» zu einer Blume.

Wer führt die Domaine des Trois Filles?

Die drei Schwestern Audrey, Léonie und Justine Arlon. Ihre erste eigene Ernte kelterten sie 2013, vorher verkauften die Eltern die Trauben an die Genossenschaft. Die neun Hektar der Familie liegen in Les Lauves an einem Hang mit Blick aufs Mittelmeer. Der Ortsteil ist nach den grossen Kalksteinplatten benannt, die dort aus der Landschaft ragen.

Wie kam es zum eigenen Weingut?

Audrey, die Älteste, studierte Landwirtschaft, arbeitete in Chile und Bordeaux und wurde Kellermeisterin auf einem Weingut in Bandol. Sie schlug den Eltern vor, selbst zu keltern. 2013 kam der erste eigene Jahrgang, ein Jahr später stieg Léonie ein.

Welche Rebsorten stecken im Bandol Rosé von Trois Filles?

60 Prozent Mourvèdre, 25 Prozent Grenache und 15 Prozent Cinsault. Wie es sich in Bandol gehört, führt die Mourvèdre. Die Trauben kommen aus Hanglagen innerhalb der AOP Bandol, von ton- und kalkhaltigen Böden, die Wasser gut speichern und Wärme langsam abgeben. Die Mourvèdre gibt dem Wein Tiefe und Länge, Grenache und Cinsault bringen Frische.

Was unterscheidet den Bandol Rosé vom Côtes de Provence?

Beide entstehen im selben Keller, beide werden direkt gepresst, kühl vergoren und im Betontank ausgebaut. Der Unterschied liegt im Verschnitt: Der Bandol hat 60 Prozent Mourvèdre, der Côtes de Provence 60 Prozent Grenache, dazu Cinsault, Carignan und 5 Prozent Mourvèdre. Der Côtes de Provence ist fruchtig, mit Grapefruit, und dein Rosé für den Apéro. Der Bandol hat mehr Länge und trägt auch ein ganzes Essen.

Wie arbeiten die Arlons im Weinberg und im Keller?

Im Weinberg wird von Hand gearbeitet, vom Ausbrechen der Triebe bis zur Lese. Geerntet wird früh am Morgen, von Hand und in kleinen Kisten, damit die Beeren keinen Temperaturschock erleiden. Den Keller haben die Arlons direkt in den Fels des Hangs gebaut. Er hält konstant 14 bis 16 Grad, und die Trauben fallen mit der Schwerkraft in die Presse.

Wie schmeckt der Bandol Rosé, und wozu passt er?

Blassrosa im Glas, in der Nase exotische Früchte, Pfirsich und Zitrus, am Gaumen cremig und lang. Audrey empfiehlt dazu Risotto mit Jakobsmuscheln. Er passt auch zu gegrilltem Fisch, Meeresfrüchten, Paella oder hellem Fleisch, und als Apéro macht er ebenfalls eine gute Figur. Serviere ihn bei 12 bis 14 Grad.

Welche Rolle spielen Meer und Lage für die Weine?

Der Hang in Les Lauves liegt über der Bucht von Les Lecques, die Nähe zum Meer mildert die Hitze. Laut der Familie schützt die Lage die Reben vor Nebel, Frost und Mistral.

Was kosten die zwei Rosés von Trois Filles?

Der Côtes de Provence Rosé kostet CHF 15.50, der Bandol Rosé CHF 20, beide vom Jahrgang 2025.

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