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Utiel-Requena · Spanien
José Luis Torres Carpio arbeitet in Casas de Eufemia auf rund 2,5 Hektar nach dem Mondkalender. Jeder seiner Weine trägt den Namen seiner Parzelle, deren Reben 60 bis über 100 Jahre alt sind.
2 Rotweine, 2 Weissweine, 1 Roséwein. Ab CHF 19.00.
Bobal
CHF 25.00
Tardana
CHF 21.00
Tardana
CHF 21.00
Garnacha
CHF 19.00
Bobal, Garnacha
CHF 19.00
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Probier-Boxen
Herkunft
Casas de Eufemia ist ein Weiler der Gemeinde Requena, in der D.O. Utiel-Requena in der Provinz Valencia. José Luis Torres Carpio richtete 2008 im Dorf einen kleinen Keller ein. Die Reben ringsum gehören der Familie seit Generationen, und bewässert wird keine davon.

Die Menschen
José Luis hat an der Wein- und Rebenbau-Fachschule in Requena Önologie gelernt. Für sein eigenes Projekt hat er rund 2,5 Hektar der Familienreben abgetrennt. Dort kommt keine Chemie zum Einsatz, und die Arbeit im Weinberg richtet sich streng nach dem Mondkalender. Gelesen wird von Hand, in Kisten zu 15 Kilo.
Haltung
Jeder Wein von Carres kommt aus einer einzigen Parzelle und trägt ihren Namen.
José Luis bewirtschaftet fünf solche Lagen: Membrillera, Malarado, Olivastro, Pico d'Agila und Sabinilla. Die Buschreben darauf sind je nach Parzelle 25 bis über 100 Jahre alt.
Jeder Wein eine Parzelle
Sabinilla ist Tardana von über 60 Jahre alten Reben, Malarado ein Rosé aus Bobal und Garnacha, Pico d'Agila reine Garnacha und Olivastro Bobal von über 100 Jahre alten Buschreben. Jeder Wein trägt den Namen seiner Parzelle.
Tardana
CHF 21.00
Bobal, Garnacha
CHF 19.00
Garnacha
CHF 19.00
Bobal
CHF 25.00
Terroir
Ton und Kalk mit viel Kies, dazu sandige Parzellen. Im Pico d'Agila liegt oben Sand und ab 70 Zentimetern Tiefe Ton, Sabinilla und Malarado stehen auf Ton mit Sand.
Bobal ist die Hauptsorte, reinsortig im Olivastro und zu 60 Prozent im Malarado. Garnacha steckt im Pico d'Agila und im Malarado, die weisse Tardana im Sabinilla.
Kontinental mit Einfluss vom Mittelmeer: heisse, trockene Sommer, kalte Winter und grosse Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht. Oft fallen weniger als 200 Millimeter Regen im Jahr.
Im Keller
Alles gärt spontan mit den Hefen, die mit den Trauben in den Keller kommen, oft in offenen Gärbehältern. José Luis extrahiert sanft. Die Roten reifen danach in Barriques aus zweiter oder dritter Belegung, damit die Frucht vorne bleibt, einzelne Partien auch in Amphoren. Den Sabinilla lässt er drei Monate im Barrique auf der Feinhefe und rührt sie regelmässig auf. Die meisten Weine kommen ungeschönt und unfiltriert in die Flasche, mit wenig Schwefel.
Bei Carres kannst du Bobal in zwei Farben trinken. Der Olivastro kommt von über 100 Jahre alten Buschreben und zeigt Himbeere, Brombeere und etwas Rauch aus dem Fass. Im Malarado Rosado steht Bobal zusammen mit Garnacha in einem Rosé, der Struktur hat und zu Reis oder gegrilltem Fisch passt. Unser Rat: Nimm vom Olivastro zwei Flaschen und lass eine davon ein paar Jahre im Keller, er entwickelt sich in der Flasche weiter.
Bilder
Der Gründer von Bodega Carres. Er ist ausgebildeter Önologe, gelernt an der Wein- und Rebenbau-Fachschule in Requena, und hat das Weingut 2008 in Casas de Eufemia gegründet, einem Ortsteil von Requena in der D.O. Utiel-Requena, Provinz Valencia. Er bewirtschaftet rund 2,5 Hektar eigene Reben ohne Chemie, die Arbeit im Weinberg folgt streng dem Mondkalender.
Weil jeder Wein aus einer einzigen Lage kommt und ihren Namen trägt: Olivastro, Pico d'Agila, Malarado und Sabinilla, dazu bewirtschaftet José Luis die Lage Membrillera. Die Weinberge pflegt die Familie seit Generationen. Die Reben sind je nach Parzelle 25 bis über 100 Jahre alt, stehen als Buschreben und werden nicht bewässert.
Die autochthone rote Traube von Utiel-Requena, einer Region mit 2'500 Jahren Weinbau. Bei Carres steckt sie im Olivastro, reiner Bobal von über 100 Jahre alten Buschreben, und zu 60 Prozent im Malarado Rosado. Der Olivastro zeigt reife rote Früchte wie Himbeere und Brombeere, dazu feine Röstnoten aus gebrauchten französischen Barriques.
Eine autochthone weisse Sorte der Region. José Luis macht daraus den Sabinilla, von über 60 Jahre alten Buschreben im Trockenfeldbau. Der Wein gärt spontan und liegt drei Monate mit Batonnage auf der Feinhefe in französischen Barriques. Er riecht nach Pfirsich und Aprikose, ist cremig und hat nur 12 Prozent Alkohol. Bei uns gibt es ihn aus 2023 und 2024.
Der Olivastro zu Grilliertem, Wild, Schmorbraten und gereiftem Hartkäse. Der Pico d'Agila, reine Garnacha, zu Tapas, gebratenem Geflügel und Gemüse vom Grill, gerne leicht gekühlt bei 14 bis 16 °C. Der Malarado passt zu mediterranen Vorspeisen, Reis und gegrilltem Fisch, der Sabinilla zu Reis- und Pastagerichten, Salaten oder als Aperitif.
Mit so wenig Eingriffen wie möglich. Gelesen wird von Hand, in 15-Kilo-Kisten. Die Trauben gären spontan mit wilden Hefen, extrahiert wird sanft, oft in offenen Gärbehältern. Danach reifen die Weine in gebrauchten Holzfässern oder Amphoren und kommen meist ungeschönt und unfiltriert in die Flasche, mit wenig Schwefel.
Ja, und einer mit Struktur. Er ist zu 60 Prozent Bobal von 50 Jahre alten Reben und zu 40 Prozent Garnacha von 25 Jahre alten Reben, beide aus der Einzellage Malarado. Die Sorten gären getrennt, ein Teil des Bobal reift in gebrauchten Barriques. Im Glas helles Rubinrosa, in der Nase Kirsche, Erdbeere und Rosenblätter.
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