Fabrizio Battaglino

Piemont · Italien

Fabrizio Battaglino

Der Colla-Weinberg von Fabrizio Battaglinos Grossvater spielte eine Schlüsselrolle bei der Entstehung der DOCG Roero. Fabrizio vinifiziert jede Parzelle um Vezza d'Alba einzeln, damit du die Unterschiede der Böden schmeckst.

Ort
Vezza d'Alba, Piemont
Region
Roero
Familie im Roero
seit den frühen 1960er-Jahren
Böden
Sand und Kalk marinen Ursprungs
Lagen
Colla, Bastia, Paradi’, San Michele
Rebsorten
Arneis, Nebbiolo, Barbera
Im Shop
8 Weine ab CHF 16.00
Jahrgänge
2020 bis 2024

Die Weine von Fabrizio Battaglino

4 Rotweine, 3 Weissweine, 1 Roséwein. Ab CHF 16.00.

Gratisversand ab 12 Flaschen

Herkunft

Sand und Kalk rund um Vezza d'Alba

Das Roero liegt im Piemont links des Tanaro und ist etwa ein Viertel so gross wie die Langhe am anderen Ufer. Die Böden aus Sand und Kalk sind marinen Ursprungs und ändern sich oft schon von einer Seite desselben Hügels zur anderen. Die Familie Battaglino hat ihre Reben bei Vezza d'Alba, auf den Hügeln Colla und Montebello, fünf Hektar insgesamt.

Fabrizio Battaglino
Fabrizio Battaglino

Die Menschen

Fabrizio und der Weinberg seines Grossvaters

Fabrizios Grossvater Riccardo Battaglino verkaufte Anfang der 1960er-Jahre als einer der ersten Produzenten seinen Wein in Flaschen, Barbera und Nebbiolo. 1973 nahm Luigi Veronelli ihn in den «Catalogo Bolaffi dei vini del mondo» auf. Danach führte Fabrizios Vater Mario den Betrieb, heute ist Fabrizio verantwortlich, in dritter Generation. Der Colla-Weinberg gehörte schon Riccardo. Aus ihm kam 2005 die erste Flasche, die je als Roero DOCG abgefüllt wurde.

Haltung

Im Colla stehen die Rebzeilen so steil, dass dort bis heute von Hand gearbeitet werden muss.

Die fünf Hektar sind klein genug, dass die Familie sie das ganze Jahr über selbst bewirtschaften kann. Gelesen wird in allen Lagen von Hand.

Die Roten aus Vezza d'Alba

Nebbiolo in drei Stufen, dazu Barbera

Alle 4 Rotweine zeigen

Der Paradi’ reift 12 Monate im Barrique, der Colla 18 Monate, die Riserva Colla 24 Monate in neuen Fässern aus dem Allier. Der Barbera Munbèl schmeckt nach Backpflaumen und Tabak.

Terroir

Lage, Reben, Klima

Lage und Böden

Sand und Kalk marinen Ursprungs, in jeder Lage anders gemischt. In Bastia und Paradi' bei Vezza d'Alba ist es grober Sand mit Sandstein, im Colla mehr Kalk, in San Michele bei Canale kalkiger Sand.

Reben

Drei Sorten: Arneis für die Weissen aus San Michele und Bastia, Nebbiolo für Paradi', Colla und die Riserva Colla, Barbera für den Munbèl.

Klima

Warme Tage, kühle Nächte und fast immer etwas Wind, so reifen die Trauben langsam. 2024 kam der Arneis bei trockenem Wetter in den Keller.

Im Keller

Jede Parzelle für sich

Jede Lage kommt für sich in den Tank. Die Gärung läuft temperaturkontrolliert, bei den Roten rund 15 Tage im Stahl. Der Arneis aus San Michele und Bastia bleibt im Stahl und wird jung abgefüllt. Die Riserva Bastia liegt kurz auf den Schalen und reift dann sechs Monate im Barrique. Beim Nebbiolo reicht die Zeit im Barrique von zwölf Monaten beim Paradi' bis zu 24 Monaten in neuem Allier-Holz bei der Riserva Colla.

Was Fabrizio Battaglino besonders macht

Wer Arneis nur als leichten Sommerwein kennt, sollte die Riserva Bastia probieren. Sie liegt kurz auf den Schalen, reift sechs Monate im Barrique und riecht nach Salbei, Thymian und Rosmarin. Uns passt sie besser zu Geflügel als zum Apéro. Bei den Roten ist der Colla unsere Wahl, reiner Nebbiolo aus dem Weinberg des Grossvaters.

Bilder

Fabrizio Battaglino Fabrizio Battaglino Fabrizio Battaglino

Häufige Fragen

Was hat der Colla-Weinberg mit der DOCG Roero zu tun?

Der Colla-Weinberg gehört seit Generationen der Familie, er war der Weinberg von Fabrizios Grossvater. Als die erste Roero DOCG anerkannt wurde, spielte er eine Schlüsselrolle, darauf ist die Familie bis heute stolz. Aus dieser Lage kommen bei uns zwei Nebbiolo: der Roero Colla 2021 für CHF 27 und die Roero Riserva Colla 2020 für CHF 32.

Wo liegt das Weingut von Fabrizio Battaglino?

In Vezza d'Alba im Roero, Piemont. Seit den frühen 1960er-Jahren bewirtschaftet die Familie Battaglino hier kleine Parzellen. Die leichten Böden aus Sand und Kalk sind marinen Ursprungs. Das Klima bringt warme Tage, kühle Nächte und stetigen Wind, so reifen die Trauben langsam. Fabrizio ist im Roero aufgewachsen und kennt jede seiner Lagen im Detail.

Welche Rebsorten verarbeitet Fabrizio Battaglino?

Bei uns sind es drei Sorten. Arneis in drei Weissweinen: San Michele, Bastia und Riserva Bastia. Nebbiolo im Paradi’, im Colla und in der Riserva Colla. Dazu kommt die Barbera Munbèl. Den Rosé keltert Fabrizio aus roten autochthonen Sorten des Roero.

Was unterscheidet die drei Arneis von Battaglino?

Die Lage und der Ausbau. Der San Michele kommt aus Canale, von kalkig-sandigen Böden, und gärt im Stahltank, CHF 17. Der Bastia wächst in Vezza d'Alba auf grobem Sand und Sandstein, ebenfalls ohne Holz, CHF 19. Die Riserva Bastia 2021 liegt kurz auf den Schalen und reift sechs Monate im Barrique. Sie riecht nach Salbei, Thymian und Rosmarin, CHF 24.

Was unterscheidet Paradi’, Colla und Riserva Colla?

Alle drei sind reiner Nebbiolo, der Unterschied liegt im Holz und in der Menge. Der Nebbiolo d'Alba Paradi’ reift 12 Monate im Barrique und kostet derzeit CHF 16 statt 19. Der Roero Colla liegt 18 Monate in Barriques aus dem Allier, zur Hälfte neu, davon gibt es 6'000 Flaschen, CHF 27. Die Riserva Colla reift 24 Monate in neuem Holz, 2'500 Flaschen, CHF 32.

Wie arbeitet Fabrizio Battaglino im Keller?

Zurückhaltend. Er vinifiziert jede Parzelle für sich, damit du die Unterschiede der Böden schmeckst. Gelesen wird von Hand, die Gärung läuft temperaturkontrolliert, meist 15 Tage im Stahltank. Ob danach Holz oder Stahl kommt, entscheidet er nach Sorte und Jahrgang: San Michele und Bastia bleiben im Stahl, die Nebbiolo und die Barbera gehen ins Barrique.

Welcher Wein von Battaglino passt wozu?

Zu Antipasti, Risotto, Fisch und Meeresfrüchten nimm einen Arneis, San Michele oder Bastia. Die Riserva Bastia verträgt Geflügel und Gerichte mit Kräutern. Der Rosé ist ein Aperitif oder passt zu leichten Vorspeisen. Zu Ragù, Tagliata und Pilzgerichten öffne den Paradi’, zu Schmorgerichten, Wild und gereiftem Käse den Barbera oder einen Colla.

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