Sangarida

Der Name „Sangarida“ stammt aus der griechischen Mythologie und symbolisiert Leidenschaft und Wiedergeburt – passend zur Philosophie des Weinguts, das Tradition mit moderner Kreativität verbindet.

Die griechische Mythologie erzählt, dass Attis ein schöner junger Mann war, der von der Göttin Kybele ausgewählt wurde, um ihren religiösen Kult zu betreuen – im Austausch für ein ewiges Keuschheits- und Enthaltsamkeitsgelübde. Doch Attis verliebte sich leidenschaftlich in eine Nymphe namens Sangarida und brach seinen Schwur. Kybele bestrafte Sangarida, indem Sie Sangarida's Baum, in dem die Nymphe lebte, zerstörte und starb. Nun ist Sangarida wieder auferstanden und lebt als Wein weiter.

Herkunft 

Sangarida ist ein Weingut im spanischen Bierzo. Die Weinberge liegen in Campo, Molinaseca und bei San Lorenzo del Bierzo an den Hängen des Montes Aquilianos. Hier gedeihen autochthone Rebsorten wie Mencía, Godello und Doña Blanca auf alten, ökologisch bewirtschafteten Rebstöcken. Die Region Bierzo liegt in einem wunderschönen und weitläufigen Tal umrundet von Bergen. Zwei davon, der Pico Tuerto (2'051 Meter über Meeer) und La Yegua (2'142 Meter über Meer) sind denn auch Namensgeber für zwei der Weine von Sangarida. Die Region Bierzo ist bekannt als klimatische Schnittstelle zwischen dem Atlantik und dem mediterranen Raum.  

Die Winzer 

In Fortführung der Familientradition und Geschichte von ATTIS Bodega y Viñedos haben die Brüder Fariña ihre Philosophie, mit authentischen, handwerklich erzeugten und autochthonen Rebsorten zu arbeiten, weiterentwickelt. Gemeinsam mit ihrem langjährigen Wegbegleiter Jean-François Hébrard starteten sie 2019 ein neues Projekt im Bierzo – gemeinsam mit Robustiano Fariñas Tochter Lía, die die Wurzeln ihres Vaters aus Rías Baixas mit denen ihrer Mutter aus El Bierzo vereint. Die Mythologie von ATTIS findet nun ihren Weg in diese benachbarte Weinregion. Sangarida ist ein mutiges Projekt – sowohl stilistisch als auch visuell – das die kreative Energie von ATTIS widerspiegelt, die über die Berge von León hinaus ihren zweiten Heimathafen gefunden hat. 


Philosophie  

Die Familie Fariña wird von ihrem langjährigen Freund und bekannten Önologen Jean-François Hébrard unterstützt. Gemeinsam setzen sie auf ökologischen Weinbau, spontane Gärung und den Ausbau auf der Feinhefe, um die Frische und Eleganz der Weine zu bewahren. Die Weinberge sind mit alten Rebstöcken der Sorten Mencía, Godello und Doña Blanca bepflanzt. Sangarida verbindet somit traditionelle Handwerkskunst mit moderner Kreativität und bringt die Leidenschaft der Familie Fariña für authentische Weine zum Ausdruck 

Weinberge und Terroir

  • Lage und Böden
    Die Böden von Sangarida bestehen überwiegend aus Schiefer und Ton mit sandigen Einschlüssen – ideal für tief wurzelnde Reben und charaktervolle, mineralische Weine.

  • Reben
    Die Weine von Sangarida werden aus den autochthonen Rebsorten Mencía, Godello und Doña Blanca gekeltert, die auf alten, ökologisch bewirtschafteten Rebstöcken in den Hängen des Bierzo gedeihen.

  • Klima
    Das Klima in Sangarida ist ein Übergangsklima zwischen atlantisch und kontinental, geprägt von moderaten Niederschlägen, heißen Sommern und kühlen Nächten – ideal für ausgewogene Reifung und aromatische Finesse der Trauben.

Vinifikation 

Die Weine von Sangarida werden nach handwerklichen Prinzipien vinifiziert: Die Trauben stammen von alten Reben, werden von Hand gelesen, spontan mit natürlichen Hefen vergoren und anschließend in Edelstahltanks oder neutralen Fässern auf der Feinhefe ausgebaut – mit dem Ziel, die Frische, Authentizität und den Herkunftscharakter jeder Rebsorte und Parzelle zu bewahren. 

Weine

Die Spezialität der roten Weine von Sangarida liegt in ihrer eleganten Interpretation der Rebsorte Mencía: Sie stammen von alten, hochgelegenen Reben auf Schiefer- und Lehmböden, werden spontan vergoren, behutsam ausgebaut und zeigen eine frische, mineralische Stilistik mit feiner Struktur, kühler Frucht und einer subtilen Würze – ein Ausdruck von Finesse statt Kraft, der das Terroir des Bierzo authentisch widerspiegelt.

Die Weissweine von Sangarida – aus den autochthonen Sorten Godello und Doña Blanca – zeichnen sich durch ihre präzise Frische, salzige Mineralität und feine Textur aus. Sie stammen von alten Reben auf kargen Böden, werden spontan vergoren und auf der Feinhefe ausgebaut, was ihnen Komplexität, Tiefe und Lagerfähigkeit verleiht – Weissweine mit Charakter, die das kühle Mikroklima und das Terroir des Bierzo auf eindrucksvolle Weise widerspiegeln.

Beim Rotwein ist unser Favorit El Morredero, ein sehr frischer und charaktervoller Rotwein. Der Weisswein La Yegua passt sowohl zum Apéro als auch hervorragend zum Essen: der Cuvée aus Godello und Doña Blanca resultiert in einem sehr spannenden Weisswein.

Besonderheit 

Die Spezialität von Sangarida liegt in der Kombination aus alten Reben autochthoner Sorten wie Mencía, Godello und Doña Blanca, einer spontanen, minimal-invasiven Vinifikation und der tiefen Verwurzelung im einzigartigen Terroir des Bierzo – all das verpackt in einem künstlerisch mutigen, modernen Auftritt, der Mythologie, Herkunft und Innovation vereint. 

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